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Bewerbungsfoto Kosten 2026: Fotograf, Automat oder App

Aktualisiert am · 5 Min. Lesezeit

Auf dieser Seite
  1. Was kostet ein Bewerbungsfoto beim Fotografen?
  2. Was steckt im Preis?
  3. Günstige Alternativen
  4. Wann sich das teure Shooting lohnt
  5. Fünf Wege, bei Bewerbungsfotos zu sparen
  6. Quellen

Wer ein Bewerbungsfoto braucht, bekommt auf die Frage nach den Kosten Antworten zwischen 6 € und 700 €. Beide Zahlen stimmen, nur für sehr unterschiedliche Dinge. Diese Seite zeigt, was Fotografen in deutschen und Schweizer Städten im Oktober 2026 tatsächlich verlangten, was in den Preisen steckt, welche günstigen Alternativen es gibt und wann sich das teure Shooting lohnt.

Was kostet ein Bewerbungsfoto beim Fotografen?

Die veröffentlichten Preise der Studios unterscheiden sich vor allem nach der Zahl der retuschierten Dateien und der Dauer des Shootings. Ein kurzer Termin mit einem bearbeiteten Foto ist überall am günstigsten; sobald Beratung, mehrere Outfits und mehrere Bilder dazukommen, verdoppelt sich der Preis meist.

Stadt1 retuschiertes Foto2 bis 3 FotosPremium / Business
Berlin49 bis 135 €70 bis 135 €180 bis 275 €
Hamburg39 bis 54 €120 bis 199 €360 bis 690 €
München39 bis 99 €78 bis 159 €bis 249 €
Köln59 bis 79 €79 bis 129 €249 €
Frankfurt30 bis 100 €115 bis 280 €bis 280 €
Stuttgart49 bis 165 €69 bis 185 €229 €
Düsseldorf29 bis 79 €99 bis 129 €149 €
Dortmund25 bis 99 €90 bis 169 €–
Essen29 bis 95 €49 bis 185 €bis 289 €
Leipzig28 bis 79 €69 bis 119 €199 €
Zürichab CHF 99CHF 150 bis 260CHF 350 bis 480
Basel, BernCHF 50 bis 120CHF 150 bis 260CHF 350 bis 480

Stand: Oktober 2026, veröffentlichte Preise der auf den Stadtseiten genannten Studios. Preisportale bestätigen die Spanne: StepStone nennt für Deutschland im Schnitt 50 bis 150 €, Trustlocal 45 bis 150 € für ein einfaches Shooting (durchschnittlich rund 80 €) und 150 bis 600 € für Premium-Shootings. Die Regeln und Gepflogenheiten, die hinter diesen Preisen stehen, finden Sie unter Bewerbungsfoto in Deutschland und Bewerbungsfoto Schweiz.

Was steckt im Preis?

Drei Dinge bestimmen, ob ein Angebot 40 € oder 200 € kostet:

  • Anzahl der retuschierten Dateien. Die Aufnahme selbst ist schnell gemacht, die Retusche kostet Zeit. Viele Studios verkaufen daher ein Foto günstig und jedes weitere für 20 bis 40 € extra.
  • Dauer und Beratung. Ein Zehn-Minuten-Termin im Sofortstudio liefert ein ordentliches Foto. Ein 45- bis 60-minütiges Shooting mit Outfit-Wechsel, mehreren Hintergründen und Bildbesprechung kostet das Drei- bis Fünffache.
  • Nutzungsrechte. Für die Bewerbung und LinkedIn sind die Rechte fast immer enthalten. Wer das Bild auf der Firmenwebsite, in Anzeigen oder in der Presse verwenden will, zahlt bei vielen Fotografen einen Aufschlag für die kommerzielle Nutzung, in Stuttgart und Hamburg etwa in den Business-Paketen.

Papierabzüge sind heute Beiwerk. Für Online-Bewerbungen und Jobportale brauchen Sie eine digitale Datei in hoher Auflösung, und die sollte im Preis enthalten sein. Fragen Sie vorher nach.

Günstige Alternativen

Fotoautomat und Drogerie: 6 bis 15 €

dm bietet digitale Passbilder für 5,95 € an, Fotoautomaten in Bahnhöfen und Einkaufszentren verlangen rund 8 bis 15 €. Das Ergebnis ist ein biometrisches Passbild: neutraler Ausdruck, heller Hintergrund, frontal, nicht retuschiert. Für den Ausweis ist das richtig, für die Bewerbung wirkt es steif. Wenn Sie nur schnell irgendein Foto brauchen, geht es, aber ein erster Eindruck sieht anders aus.

Selbst gemacht mit dem Handy: 0 €

Mit Tageslicht von einem Fenster, einer schlichten Wand, dem Handy auf Augenhöhe und etwas Geduld bekommen Sie zu Hause ein Foto, das sich hinter vielen Sofortstudios nicht verstecken muss. Die Anleitung Schritt für Schritt steht unter Bewerbungsfoto selber machen mit dem Handy. Was Sie dafür investieren, ist Zeit, und das Ergebnis hängt stark von Licht und Hintergrund ab.

Bewerbungsfoto-App: kostenlose Vorschau, dann Einmalkauf oder Wochen-Abo

Eine Bewerbungsfoto-App wie LinkPro verbindet beide Ansätze: Sie machen 8 geführte Selfies mit dem Handy, wählen Branche, Hintergrund und Outfit, und die KI erstellt in Sekunden ein Porträt in Studioqualität. Das erste Shooting ist kostenlos und liefert 3 Vorschauen mit Wasserzeichen, ohne Konto. Danach kaufen Sie ein einzelnes HD-Foto zum Einmalpreis oder nutzen das Wochen-Abo Unbegrenzt für so viele Shootings und Varianten, wie Sie möchten, jederzeit kündbar. Die Preise werden in der App in Ihrer Landeswährung angezeigt. Gegenüber dem Fotografen sparen Sie den Termin, die Anfahrt und bei einem einzelnen Foto den größten Teil der Kosten; was Sie nicht bekommen, ist die persönliche Beratung im Studio.

Wann sich das teure Shooting lohnt

Ein Business-Shooting für 200 bis 700 € ist gut angelegt, wenn das Foto mehr als eine Bewerbung begleitet: für Führungskräfte, Selbstständige, Beraterinnen und Anwälte, deren Porträt auf der Website, in Pressemappen, auf Konferenzen und in Vorträgen erscheint. Hier zahlen Sie für Beratung, mehrere Looks, die kommerziellen Nutzungsrechte und einheitliche Bilder für das ganze Team.

Für die normale Jobsuche gilt das Gegenteil. Recruiter beurteilen ein Bewerbungsfoto in Sekunden und reagieren auf weiches Licht, scharfe Augen, einen ruhigen Hintergrund und einen entspannten Ausdruck. Ob das Foto 40 € oder 400 € gekostet hat, sehen sie nicht. Die Abwägung im Detail steht unter KI-Bewerbungsfoto oder Fotograf?

Fünf Wege, bei Bewerbungsfotos zu sparen

  1. Ein Foto statt Paket. Für Lebenslauf und LinkedIn brauchen Sie ein einziges starkes Bild. Lassen Sie sich nicht in das Dreier-Paket beraten, wenn Sie nur eines verwenden.
  2. Studierende und Azubis fragen nach Rabatt. In Köln und anderen Städten gibt es eigene Tarife ab 49 €, oft nicht auf der Preisliste.
  3. Sofortstudio statt Porträtstudio. Wenn Sie wissen, was Sie wollen, reicht ein kurzer Termin ohne Beratung. Die Qualität der Aufnahme ist meist dieselbe.
  4. Digitale Datei sichern. Zahlen Sie nicht für Abzüge, die Sie nicht brauchen, und achten Sie darauf, dass die Datei in voller Auflösung enthalten ist.
  5. Erst testen, dann zahlen. Mit der kostenlosen Vorschau einer App sehen Sie, wie Sie in einem Studio-Look wirken, bevor Sie Geld ausgeben, und entscheiden dann, ob Ihnen das reicht oder ob Sie zum Fotografen gehen.

Quellen

Häufige Fragen

Was kostet ein Bewerbungsfoto beim Fotografen?

Für ein einfaches Bewerbungsfoto mit einer retuschierten Datei zahlen Sie in deutschen Städten meist 40 bis 100 €, in der Schweiz CHF 50 bis 120. Studios in Berlin, Hamburg und Frankfurt liegen eher am oberen Ende, Dortmund, Düsseldorf und Leipzig am unteren. Pakete mit zwei oder drei Bildern kosten 80 bis 200 €, Premium-Shootings mit Beratung und längerer Session 200 bis 700 €.

Was kostet ein Bewerbungsfoto bei dm oder im Fotoautomaten?

Drogeriemärkte wie dm bieten digitale Passbilder für rund 6 € an, Fotoautomaten verlangen etwa 8 bis 15 €. Das sind aber biometrische Passbilder mit neutralem Ausdruck und hellem Hintergrund, keine Bewerbungsfotos. Für den Lebenslauf und LinkedIn wirken sie steif und sind nicht retuschiert.

Was kostet ein Bewerbungsfoto in der Schweiz?

Schweizer Fotografen verlangen für ein einfaches Bewerbungsfoto meist CHF 50 bis 120, für Pakete mit mehreren retuschierten Fotos CHF 150 bis 260 und für Premium-Shootings CHF 350 bis 480. In Zürich begannen die veröffentlichten Preise im Oktober 2026 bei CHF 99 für ein kurzes Shooting, in Genf bei CHF 80.

Gibt es Bewerbungsfotos kostenlos?

Ganz kostenlos bekommen Sie ein Bewerbungsfoto, wenn Sie es selbst mit dem Handy machen, mit Tageslicht am Fenster und einer schlichten Wand. Eine Bewerbungsfoto-App wie LinkPro bietet eine kostenlose Vorschau mit 3 Porträts mit Wasserzeichen, ohne Konto; das fertige HD-Foto kostet dann einen Einmalpreis oder läuft über ein Wochen-Abo.

Kann ich die Kosten für Bewerbungsfotos von der Steuer absetzen?

In Deutschland zählen Ausgaben für die Bewerbung, also auch Bewerbungsfotos, zu den Werbungskosten und können in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Bewahren Sie die Rechnung auf. Ob und wie viel sich auswirkt, hängt von Ihrer Situation ab; im Zweifel fragen Sie eine Steuerberatung oder einen Lohnsteuerhilfeverein.

Lohnt sich ein teures Business-Shooting?

Für Führungspositionen, Selbstständige, Beraterinnen und alle, deren Foto auf Websites, in Pressemappen oder auf Konferenzen erscheint, ja. Für eine normale Bewerbung oder das LinkedIn-Profil reicht ein einfaches, gut gemachtes Foto, ob vom Fotografen, selbst gemacht oder aus einer App.

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